Projekte

Kunst und Wirtschaft

Jedes Aufeinandertreffen von Kunst und Wirtschaft erfordert eine individuelle Vorgehensweise. Die Kommunikation ist dabei das wichtigste Instrument. Künstler, Angestellte, Projektleiter oder Direktoren und Vorstände sprechen alle unterschiedliche Sprachen und haben verschiedene Anforderungen und Herangehensweisen an ihr Privat- und Berufsleben. Daher ist der erste Schritt das gemeinsame Gespräch.

Ausstellungsreihe – Roland Berger, Strategy Consultants, Frankfurt

Von 2003 bis 2014 haben wir 3 x im Jahr eine Ausstellung in den Büroräumen ausgerichtet.
Anstelle einer Vernissage wurden die Angestellten zu einer Kunstführung und zum Gespräch mit der Kulturmanagerin Petra Bach und den jeweiligen ausstellenden Künstlern eingeladen. Die Kunstwerke blieben anschließend für 3 Monate in den Räumen und wurden zudem zum Verkauf angeboten. 

Kunstpause – HypoVereinsbank – Filiale Hamburg-Bergedorf

In Zusammenarbeit mit KOKUS e.V. wurden die Modelle der Kunst im öffentlichen Raum aus dem Stadtteil HH-Neuerallermöhe-West in Schaufenstern der Geschäfte in der HH-Bergedorfer Innenstadt (Sachsentor) ausgestellt. Damit sollte das Kiör-Projekt den Bürgern näher gebracht werden.

In Kooperation mit Petra Bach hat die Filiale Bergedorf der HypoVereinsbank zu diesem Zeitpunkt für ihre Angestellten eine Kunstpause angeboten. An 3 Montagen konnten die Angestellten eine einstündige Kunstpause einlegen, in der die Kunstwerke anhand der Modelle des Kiör-Projekts von der Kulturmanagerin vorgestellt wurden. 

Galerie Kids – Bergedorfer Zeitung und WSB HH-Bergedorf

Galerie Kids ist ein Projekt von den Großen für die Kleinen.
Zusammen mit dem WSB und der Bergedorfer Zeitung wurden 2007 die Galerie Kids ins Leben gerufen. Die Idee hatte Petra Bach, die bis 2009 die Ausstellung organisierte. Ab da übernahmen der Bildhauer Norbert Jäger als Kurator und die Bergedorfer Zeitung die Organisation.

Ziel war es, weil gerade an Haupt- und Gesamtschulen, Kunstunterricht stiefmütterlich behandelt wird, die Kreativität von Kindern zu fördern.

Mit einer Preisausschreibung wurden Kinder und Schulklassen dazu aufgerufen, Kunstwerke zu einem bestimmten Thema einzureichen. Ausgewählte Arbeiten wurden über 2 Wochen in einem Galerieraum – aufgehängt auf Augenhöhe der Kinder-  ausgestellt. 

Alles lief wie in einem Profi-Galeriebetrieb ab. Gleichzeitig zur Vernissage fand die Preisverleihung statt. Preisgelder waren z.B. 500,– €  für die Schulklassen-Kasse, Museumsbesuche, Malblocks, Staffeln und Stifte von boesner gesponsert oder Kunst-Workshops von Profis. Die Galerie Kids wurden 2013 eingestellt.

kunst&wohnen – Marks Einrichtungen HH 

In der Zusammenarbeit mit dem Verein SkulpturenLandschaft e.V. haben wir bei Marks Einrichtungen kleine Kunstwerke von den Künstlern zum Kauf angeboten.

Parallel dazu bot Petra Bach Führungen für Kunden, Angestellten oder für ansässige Wirtschaftsunternehmen durch die Kunst-Ausstellung an. Wirtschaftsleute interessierten sich eher für Kunst als Anlage. Andere Besucher wiederum für das optimale Zusammenspiel von Kunst und Wohnraum.

Kunstpreis Wasser – Gebr. Glunz GmbH + Co. KG

Der Kunstpreis Wasser wurde im Jahr 2007 von der Firma Gebr. Glunz – persönlich von Frau Julia Hartenstein – bundesweit ausgelobt.
Gesucht wurden künstlerische Ausdrucksformen zum Thema Wasser aus den Bereichen Malerei, Design, Fotografie, Video, Multimedia, Bildhauerei und Installation.

Es haben sich aus den Ländern Schweden, Schweiz, Niederlande und Deutschland insgesamt 2019 KünstlerInnen für den Wettbewerb interessiert. 657 KünstlerInnen haben sich dafür beworben.

Eine Fachjury – Dr. Volker Probst vom Ernst Barlach Museum Güstrow, Franz Kraft vom Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Victor Graf von Schwerin von der Agentur Communitcators, Petra Bach von ARTANDBUTTER – hatten die beiden Preisträger ermittelt. 

Im Frühjahr 2008 wurden daraus ausgewählte Kunstwerke in der Galerie des Künstlerhauses HH-Bergedorf (http://www.kuenstlerhaus-bergedorf.de) ausgestellt.

Bildhauer Symposium  2007: KUNST · LEBENSRAUM · MENSCH – Rüdiger Gramkow,  Gustav A. Cellarius, Hamburg

In Zusammenarbeit richteten Rüdiger Gramko von Cellarius und der Verein SkulpturenLandschaft e.V. das Bildhauersymposium aus.

Fünf internationale Künstlerinnen und Künstler gestalteten vom 24. 6. – 8. 7. 2007 ihre Kunstwerke auf dem alten Gelände des Güterbahnhofs HH-Bergedorf, bevor Rüdiger Gramkow mit dem Bau des Neubaugebiets begann. Das Besondere für die Künstler an einem Symposium ist neben dem Austausch mit den Künstlerkollegen, das lebensnahe Arbeiten direkt am Ort. Aber nicht nur für die Künstler stellt das Symposium eine Herausforderung dar, sondern auch für die Besucher, die das direkte künstlerische Schaffen und Werden der Skulptur begleiten können.

Die dort entstandenen Kunstwerke: Holzskulptur von Emanuela Camacci, Rom – Granitfindling von Norbert Jäger, Hamburg – Rampe aus Ziegeln von Sigrid Siegele, Darmstadt – Raum aus Bauholz von Bruno Sutter, Bern wurden in das neue Baugebiet integriert und stehen bis heute dort. Zudem hat Rüdiger Gramkow eine Stahlplastik von Christine Kruse, Hamburg  aus der SkulpturenLandschaft dazu gekauft.