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Kultur und Wirtschaft im Dialog

AAB fragt Ulf-Peter Busse, Redakteur der Bergedorfer Zeitung zum 22. Wirtschaftsforum Hamburg „Kultur und Wirtschaft im Dialog“. (2014)

 

Unter der Überschrift „Kultur + Wirtschaft im Dialog“ befasst sich das Wirtschaftsforum Hamburg der Bergedorfer Zeitung mit aktuellen Themen aus Kultur und Zeitgeist. Behandelt wurden neben den traditionellen Kultur-Themen bildende Kunst, Literatur, Musik und Theater unter jeweils besonderer Fragestellung unter anderem auch Mode, Stadtentwicklung, Jugendkultur, Social Media, Corporate Citizenship, Erneuerbare Energien, Rollenbilder und gesellschaftlicher Protest.

Im Zentrum steht dabei eine moderierte Podiumsdiskussion mit drei bis vier Gästen, die ebenso informativ wie kontrovers geführt wird. Ziel ist es, dem geladenen Publikum – je Thema kommen etwa 100 bis 200 Gäste – einen lebendigen Blick auf das Thema zu geben, den Abend andererseits als gesellschaftliches Ereignis zum individuellen gegenseitigen Austausch am Buffet zu nutzen. Ein Rahmenprogramm wie etwa eine Ausstellung, ein musikalischer Beitrag oder eine Führung runden den Abend ab.

Das Wirtschaftsforum gibt es zweimal im Jahr. Veranstaltungsort ist die über 100 Jahre alte Bibliothek der Hamburger Sternwarte, wobei das Format auch „auf Wanderschaft“ geht, also an einen anderen interessanten Ort im Großraum Hamburg. Dazu gehörten bisher unter anderem das Körber-Forum der gleichnamigen Stiftung, das Auswanderermuseum Ballinstadt, das Autoforum „Sammlung Prototyp“ und der Mode-Campus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Im November 2006 hat die Bergedorf Zeitung zum ersten Wirtschaftsforum „Kunst und Wirtschaft im Dialog“ eingeladen. Welche Idee steckte dahinter?

Wir nahmen die neue Kulturbeilage „Kulturblatt“ der Bergedorf Zeitung als Anlass für das erste Wirtschaftsforum. Die Geschäftsführung entschied jedoch schon vor dem ersten Wirtschaftsforum, die Beilage teils in die Verantwortung eines extra gegründeten Kulturblatt-Vereins zu legen. Diese Entscheidung machte uns unabhängig von Themen der Beilage und bescherte dem Wirtschaftsforum von Beginn an eine überaus große kreative Freiheit. Die Reihe konnte sich somit ohne inhaltliche Zwänge zu einem Forum entwickeln, das dem Publikum tiefe Einblicke in die jeweils aktuellen Kultur- und Zeitgeist-Themen gab.

Es entwickelte sich ein Treffen, das jeweils „über den Tellerrand hinaus“ blickte und zum festen gesellschaftlichen Ereignis avancierte. Das Wirtschaftsforum verschaffte der Zeitung den Ruf, hier etwas an die Entscheidungsträger in ihrem Erscheinungsgebiet zurückzugeben, nämlich Live-Statements aus prominenten und kompetenten Mündern.

Wie konnte der Geschäftsführer der Bergedorfer Zeitung 2006 von der eher ungewöhnlichen Idee eines Dialogforums Kultur + Wirtschaft überzeugt werden?

Motor war seinerzeit neben der anstehenden Kulturbeilage vor allem das von der Kulturmanagerin Petra Bach und mir entwickelte ansprechende Konzept: Ein prominentes Podium präsentiert einem geladenen Kreis in attraktiver Umgebung ein Thema. Unser Glück war, dass die Geschäftsführung sehr offen neuen Ideen gegenüber stand. Tatsächlich hat es einige Jahre gedauert, bis der Ruf des Wirtschaftsforums auf die Zeitung zurückstrahlte und auch in unserer Chefetage die Relevanz der Reihe erkannt wurde: Wichtige Persönlichkeiten spiegelten zurück, dass die Zeitung hier ihrem Informationsauftrag in einem Maße gerecht werde, das nicht selbstverständlich sei und in dieser Form in Hamburg einmalig ist.

Wie hat die Wirtschaft die Veranstaltung angenommen?

Die Resonanz von bis zu 200 Gästen ist ein großer Erfolg. Bis heute setzt sich das Publikum zu etwa 70 Prozent aus den Köpfen der Wirtschaft und zu jeweils zehn Prozent aus Politik, Kultur und Verwaltung zusammen. Erkannt wird auch der Wert einer Einladung. Wer nicht auf der der Gästeliste steht, fragt nach, warum das so ist. Das liegt neben der Mund-Propaganda vor allem daran, dass das jeweilige Thema samt Gästeliste und Statements vom Abend im Anschluss auf zwei bis drei Seiten in unserer Zeitung umfangreich aufgegriffen wird.

Hat sich der Hamburger Stadtteil Bergedorf dadurch verändert?

Zwei Dinge fallen auf: Einerseits hat sich der gesellschaftliche Wert des Wirtschaftsforums etabliert. Die Veranstaltungen sind zum willkommenen Treffpunkt geworden, bei dem während der vielen Gesprächen am Buffet regelmäßig Kontakte geknüpft und Projekte angeschoben werden – sowohl angeregt vom Thema des Abends als auch mit ganz anderen Inhalten. Andererseits ist ein Anfang gelungen, den immer noch von Hamburg etwas als „Provinz“ in den eigenen Stadtgrenzen beäugten Bezirk Bergedorf etwas mehr in den Focus zu rücken – und auch die Ressentiments der Bergedorfer gegenüber der Metropole abzubauen.

Welcher Abend war Ihr persönliches Highlight?

Da fällt mir eine konkrete Festlegung schwer. Geht es um die Prominenz der Gäste, waren die Diskussionen mit Matthias Matussek zu gesellschaftlichem Protest und Kay Oberbeck von Google zu Social Media Höhepunkte. Inhaltlich begeistern einen Redakteur wie mich natürlich aktuelle Themen besonders, darunter zuletzt die Flüchtlingskrise mit Integrationsstaatsministerin Aydan Özoguz und als nächstes die Frage, ob Olympia wirklich zu Hamburg passt, dann mit dem Manager der Handball-Nationalmannschaft und Olympia-Teilnehmer 2008 in Peking, Oliver Roggisch. Die größten Folgen hatte bisher der Abend „Architektur gestern + heute: Sternwarte und HafenCity“, bei dem die ideellen Grundlagen der Weltkulturerbe-Bewerbung der Hamburger Sternwarte – Heimat unserer Veranstaltung – durch meinen Podiumsgast Prof. Dr. Gottfried Kiesow, den mittlerweile verstorbenen Chef der Deutschen Stiftung Denkmalpflege, gelegt wurden.

Hofgartenbahn

„Visuelle Erinnerung der Zeit“
– die Hofgartenbahn des japanischen
 Künstlers Hiroyuki Masyuama

Im Jahr 2000 habe ich die Foto- und Video-Installation Family Portrait des Künstlers Hiroyuki Masuyama in meiner ersten Galerie in Düsseldorf-Pempelfort ausgestellt. Im gleichen Jahr wurde er mit seinem Entwurf Hofgarten, 1. Preisträger des artbahn-Wettbewerbs der Rheinbahn. Bis heute ist es die Lieblingskunstbahn der Düsseldorfer*innen.

Der Künstler Hiroyuki Masuyama beschäftigt sich mit Zeit und Bewegung. In seiner Serie Park hielt der Künstler die Zeit und den damit verbundenen stetigen Wandel fest. Für das Motiv Park: 1.4.1999 – 31.3.2000, welches seit 2000 auf einer Straßenbahn in Düsseldorf zu sehen ist, ging der Künstler vom 1. April 1999 bis zum 31. März 2000 jeden Tag zur gleichen Tageszeit zu einem bestimmten Ort in den Hofgarten. Die Kamera befestigte er auf einem Stativ und veränderte die Position – den Winkel, jeden Tag um einen Grad – um eine Winkelminute. Aus den resultierenden 360 Fotografien schuf er ein Panoramabild von einem einzigen Ort im Wandel der Jahreszeiten und dokumentierte somit eine visuelle Erinnerung der Zeit.

TV Team aus Japan zu Besuch

Im April 2016 war das TV-Team des japanischen Senders YTV – www.ytv.co.jp/chikyubin – für das Programm ‚Gut – chikyubin‘  in Düsseldorf, um eine Dokumentation über den Künstler Hiroyuki Masuyama zu drehen.

Hiroyuki Masuyama

Hiroyuki Masuyama wurde 1968 in Tsukuba, Japan geboren. In Tokio studierte er von 1987 bis 1991 Ölmalerei an der Hochschule für Bildende Künste und Musik und von 1991 bis 1993 Wandmalerei bei Professor Yoshiaki Watanabe. Mit einem DAAD-Stipendium kam er 1999 als Student an die Kunstakademie Düsseldorf und wechselte kurze Zeit später zur Kunsthochschule für Medien in Köln, wo er bis 2001 studierte. In Deutschland wird Hiroyuki Masuyama unter anderem von der Hamburger Galerie Sfeir und Semler vertreten. Seit 2000 hat er auf der ganzen Welt und in zahlreichen Museen ausgestellt. Seine Arbeiten sind in privaten Sammlungen vertreten.

Informationen

Link: www.hiroyukimasuyama.com

AAB VISIT

Seit 2020 steht der Kunst- und Kreativmarkt still. Bis Ateliers, Galerien und Museen wieder öffenen dürfen, stellen wir hier auf unserer Web Künstler*innen und deren Arbeiten vor. 
Und wenn wir dürfen, geht’s mit AAB VISIT auch wieder los.

Gesellschaft gestalten durch den Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft.

Unaufgeräumt. Authentisch. Weg von dem schönen, ästhetischen Kunstmarkt und der hippen Galeriewelt führen wir mit dem Projekt  AAB ® VISIT regionale Wirtschaftsunternehmen in die Ateliers der Künstler vor Ort. Diese Arbeitsräume sind sehr private Orte, von denen eine besondere Atmosphäre ausgeht. 

Zielsetzung

Kunst und Wirtschaft – zwei in sich geschlossene Wertesysteme, die verschiedener nicht sein können. 

Selten betreten Wirtschaftsleute den geschlossenen Markt der Kunst. Fast nie betreten Künstler den geschlossenen Markt des Wirtschafts- und Finanzwesens. Zu groß ist das fehlende Interesse füreinander. Zu groß sind die Sprachbarrieren. Zu verschieden deren persönliche und gesellschaftliche Ziele.

Frei nach dem Motto „Anzug trifft Blaumann“ sollen sch unsere Atelierbesuche zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt entwickeln, der Kunst und Wirtschaft in privater Atmosphäre auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch bringt. 

Sie sind für einen geladenen Kreis konzipiert. Diese Ausrichtung wählen wir bewusst, um der bildenden Kunst im Dialog mit der Wirtschaft zu einer eigenständigen Wertigkeit zu verhelfen. 

Kontakt halten – im Dialog bleiben.
Eine spätere Gegeneinladung von Wirtschaftsunternehmen an die Künstler ist ein gewünschtes Ziel.

Simone Karl

Die Erforschung der Beziehung von Objekten in unserer Gesellschaft.

Die Arbeiten der Hamburger Künstlerin Simone Karl erforschen die Beziehung von Objekten einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft zu Produzenten, Konsumenten, Menschen, Räumen und der Umwelt. Sie beschäftigt sich mit einer Religion des Plastiks, die künstliche Gegenstände zu maximal begehrenswerten Lustobjekten werden lässt und im nächsten Augenblick wegwirft. Der Überfluss an Plastik und die ständige Neuanschaffung haben eine Schicht an Müll und Weggeworfenem entstehen lassen, die – ähnlich einer stillen Parallelgesellschaft – immer mehr ins Blickfeld unserer Zeit rückt.

Rettungsanker

Die Skulpturen, Installationen und Objekte von Simone Karl entwickeln sich aus den Spuren dieser Plastikgesellschaft. Sie emanzipieren sich und stehen dem Betrachter als raumgreifende Systeme in einem von ihren Erzeugern und einstigen Nutzern losgelösten Nachleben gegenüber. Ein unbelebter Gegenstand wird zu einem Organismus, dem etwas unangenehm Eigenständiges und Bewegliches anhaftet. Ein Zweitleben, losgelöst von Zweck und menschlichen Bedürfnissen entsteht und wird zu einem sich selbst reflektierendem System im Raum. Die Herkunft der verwendeten Objekte spielt dabei immer eine zentrale Rolle. Aufgewachsen in einer Familie aus traditionellen Handwerkern sind Material, Form und Zweck essentielle Kommunikationsmittel für die Künstlerin – eine Sprache, die durch den alltäglichen Gebrauch auch jenseits von Sprachen funktionieren kann.

Konservierte Ironie

Ihr künstlerischer Arbeitsprozess beschäftigt sich damit, diese Objekte zu sammeln, zu analysieren und in konzeptionellen, raumfüllenden Installationen wiederaufzubauen. Dabei erinnern Sammeln und Sortieren der Objekte an eine fast wissenschaftliche Vorgehensweise. Die Arbeit spielt mit den Polen der faktischen Forschung und der emotionalen künstlerischen Arbeit.

ORTSANALYSE

Der künstlerische Arbeitsprozess der Ortsanalyse beschäftigt sich damit, Objekte vor Ort zu sammeln, zu analysieren und in konzeptionellen, raumfüllenden Installationen wiederaufzubauen. Dabei erinnern Sammeln und Sortieren der Objekte an eine wissenschaftliche Vorgehensweise. Die Arbeit spielt mit den Polen der Forschung und der emotionalen, künstlerischen Arbeit. Recherche, Probensammlungen, Spurenlesen und Beobachten treffen auf spielerische Arbeit, die sich ständig im Prozess befindet.

Die aufgebauten Systeme ermöglichen es den Betrachtern Orte, Arbeitsabläufe und menschliche Dynamiken zu verstehen. Der Kern eines Orts wird herausgefiltert, künstlerisch aufgearbeitet und präsentiert. Die verwendeten Alltagsobjekte und Materialien können schnell und einfach verstanden werden. Sie sind eine haptische Art der Kommunikation, die von allen Menschen tagtäglich gesprochen wird.

Eine Analyse als Aktion und die daraus wachsenden Kunstwerke öffnen den Ort für ein besseres Verständnis. Es entstehen Denkräume für Mitarbeiter, Besucher und Medien. Der Umfang der geplanten Kunstwerke entsteht dabei in enger Absprache mit dem Unternehmen. Ob eine Ausstellung mit raumfüllenden Skulpturen oder kleine Objekte, die verteil werden können – die Arbeit entsteht immer individuell und kann in verschiedenen Formaten umgesetzt werden.

Reflexion vor Grün

Dabei geschieht die künstlerische Aktion in enger Zusammenarbeit mit den Menschen des Unternehmens, was das Verständnis zwischen Kunst und Industrie stärkt. So entsteht auch die Möglichkeit, ein offenes System und mehr Austausch zu schaffen.

Informationen

Schwerpunkt: Installation, Skulptur, Objekt
Atelier: Mümmelmannsberg 75, Hamburg
Link: www.simoneka.com  

kroko: Jutta Konjer Manfred Kroboth

Der andere Alltag.

In Hamburg (2002 – 2012) lernte ich das Künstlerpaar kroko (Jutta Konjer und Manfred Kroboth) mit ihrem Hund Nike (später Fenja) kennen. Die drei waren eine untrennbare Einheit.

Jutta Konjer ist eine Sammlerin von Dingen, die wir längst vergessen haben oder für uns nicht mehr von Bedeutung sind: Weggeworfenes stellte sie in einen anderen, in ihren ganz eigenen Kontext dar und erweckte diese Dinge dadurch zu neuem Leben. Das längst Vergessene wird  für den Betrachter wieder interessant.

Manfred  Kroboth liebte hintergründige und humorvolle Gespräche, das Zusammensein beim Essen und die Kunst, Musik sowie die Philosophie.

Jeder für sich, eine eigene künstlerische Persönlichkeit. Mit kroko haben sie eine weitere künstlerische Ausdrucksform geschaffen, ohne sich selbst und ihre Kunst dabei zu verlieren.

Gemeinsam verwarfen sie selbstverständliche Konzepte für alltägliche Orte und Szenen und verschafften uns somit völlig neue Blickwinkel auf Gewohntes.

„Sie haben Denkmälern zu neuem Leben verholfen, Sperrmüll zu Wohnraum umgedeutet und Landschaften als Kulissen für absurde Begebenheiten benutzt.“ *

Im Jahr 2001 entstand zunächst eine analoge schwarz-weiß Serie, ein Spiel mit bekannten Denkmälern aus Hamburg. * „2007 geriet der Heiligendamm anlässlich des G8 Gipfels mit „art goes Heiligendamm“ in den Focus der Künstler. Und 2013, kurz vor der Sanierung, arbeiteten sie, seitdem allerdings digital und in Farbe, „im Keller“ der Hamburger Deichtorhallen, der Halle für aktuelle Kunst. Werke aus diesen und weiteren Serien der fotografischen Selbstinszenierung haben Eingang in die vielfältigsten Ausstellungen, Installationen und Performances gefunden.“

Jede Fotografie ist ein dokumentiertes Theaterstück, wobei die dafür ausgewählten Orte als Bühne dienen. Jede Fotografie erzählt eine Geschichte.

Interview: Im Gespräch mit Andreas Greve: Kunstimbiss.

Informationen

Jutta Konjer lebt und arbeitet in Hamburg.
Manfred Kroboth starb am 25. Oktober 2015 in Hamburg.

Schwerpunkt: inszenierte Fotografie
Atelier: Künstlerhaus HH-Bergedorf, Möörkenweg 18b-6, 21029 Hamburg
Links: Manfred Kroboth, Jutta Konjer

Zitat
*1 BBK Hamburg, 2015  / *2 Ulla Lohmann, Einführungsrede 2017

Foto
kroko: Jutta Konjer, Manfred Kroboth

Kunstpreis Wasser

Kunstpreise sind eine Förderung im Bereich der Bildenden und Angewandten Kunst. In der Regel werden sie in Form eines Wettbewerbs von öffentlichen oder privaten Stellen ausgeschrieben und für besondere künstlerische Leistungen vergeben.

Kunstpreis Wasser
Gebr. Glunz GmbH + Co. KG

Der Kunstpreis Wasser wurde im Jahr 2007 von der Firma Gebr. Glunz – persönlich von Frau Julia Hartenstein – bundesweit ausgelobt.
Gesucht wurden künstlerische Ausdrucksformen zum Thema Wasser aus den Bereichen Malerei, Design, Fotografie, Video, Multimedia, Bildhauerei und Installation.

Es haben 657 Künstler*innen aus den Ländern Schweden, Schweiz, Niederlande und Deutschland daran teilgenommen und sich über 2000 Künstler*innen für den Wettbewerb interessiert.

Eine Fachjury > Dr. Volker Probst vom Ernst Barlach Museum Güstrow, Franz Kraft vom Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Victor Graf von Schwerin von der Agentur Communitcators und ich < hatten die beiden Preisträger ermittelt.

Im Frühjahr 2008 wurden aus allen Einsendungen 100 ausgewählte Kunstwerke in der Galerie des Künstlerhauses HH-Bergedorf ausgestellt und zum Kauf angeboten.